Wilkins Knives

Hand aufs Herz:
Als Kevin mir vor fünfzehn Jahren das erste Mal sagte, dass er Messer machen wolle, dachte ich:
Was hat Dich denn gebissen?

Das änderte sich ruckzuck – als ich das erste Mal eins seiner Messer in Händen hielt.

Mittlerweile hat er sich mit den edlen Stücken international einen Namen gemacht. Und Türkisch gelernt, weil er meint, dass man die Einheimischen verstehen sollte, wenn man im Berliner Wedding eine Werkstatt hat. Guter Ansatz.

Kevin Wilkins designt die Messer nicht nur, er stellt sie auch her. In aufwändiger Handarbeit und mit einem hübschen kleinen Maschinenpark, den er sich nach und nach angeschafft hat.

Schauen Sie sich unbedingt auf seiner Website www.wilkins-knives.com an, was unter seinen Händen so alles entsteht: Es sind Preziosen.

Und wenn Sie erst einmal mit einem Wilkins Knife in der Küche (oder im Wald oder in der Sonora) rumgefuhrwerkt haben, verstehen Sie auch, warum es im Supermarkt Messer für nen Appel und ein Ei gibt, und warum Kevins Messer kosten, was sie kosten. Sie werden keinen Cent bereuen.


Berlin  |  September 2010