Chronik des Berliner Baukulturgeschehens

nw-29Die Chronik des Berliner Architekturjahrs war ursprünglich Teil des Jahrbuchs Architektur Berlin. Mit dem Relaunch und der inhaltlichen Neukonzeption des Buches fand sie einen neuen und sinnvolleren Ort auf den Regionalseiten des Deutschen Architektenblattes.

Die Chronik erscheint seit Anfang 2012 in zwei Teilen immer in den ersten beiden Heften eines Jahrgangs. Bisher drei mal (zuletzt für die 2014 erschienen Chronik des Jahres 2013) lagen Recherche, Redaktion und Text in meinen Händen.

Auftraggeber

  • Architektenkammer Berlin

Meine Leistungen

  • Recherche
  • Redaktion
  • Bildredaktion
  • Text

Partner

  • Referat Öffentlichkeitsarbeit der Architektenkammer, Berlin (Satz/Layout)
  • Erik-Jan Ouwerkerk, Berlin (Fotografie)

Interviews

Für redaktionelle Beiträge, aber auch für Praxisberichte, Broschüren und andere Publikationen habe ich im Lauf meiner Arbeit ungezählte Interviews geführt – vor Ort und persönlich, über Skype oder einfach am Telefon.

Die meisten meiner Interviewpartner sind, selbst auf Entscheiderebene, bei weitem nicht so versiert im Umgang mit den Medien, wie man manchmal meint. Das ist einerseits erfreulich: Wir sind doch nicht so abgebrüht, wie’s oft scheinen mag.

Andererseits wird so das Mikrofon oder auch nur das Wissen, dass da am anderen Ende der Telefonleitung jemand mitschreibt oder mitschneidet, leicht zur Hemmschwelle. Das ist schade.

Wer frei von der Leber weg spricht, tut sich in der Regel selbst den größten Gefallen und liefert die schönsten O-Töne. So etwas zitiert man gerne.

Jedes Interview beginnt deshalb damit, dem Gegenüber die Furcht zu nehmen. Darin habe ich Übung. Und eine gründliche Abstimmung des fertigen Textes ist ohnehin eine Selbstverständlichkeit. So lässt sich alles, was gesagt wurde, prüfen, korrigieren und gerade rücken. Vom Interviewer selbst und natürlich auch von Externen, die die Inhalte mitvertreten müssen.

Der Auftraggeber erhält – je nach Wunsch und Auftrag – Mitschnitte des Gesprächs (als Audiofiles im WAV- oder MP3-Format), Abschriften oder gleich den fertigen Text mit den darin verwendeten Einzelzitaten.

Meine Leistungen

  • Vorbereitung durch Fragelisten
  • Telefoninterviews
  • persönliche Interviews
  • mit einem oder mehreren Teilnehmern
  • Textabstimmung und -freigabe
  • Interview-Coaching
  • Mitschnitt/Aufbereitung als MP3 oder WAV-Datei

Drei Reportagen – Adlershof Special, Heft 31: Immobilien

nw-32bBerlin Adlershof ist bekannt als Wissenschaftsstandort. Ursprünglicher Plan war es, die urbane Mischung im Entwicklungsgebiet durch Wohnungsbauprojekte zu komplettieren. Als der Berliner Wohnungsmarkt nach 2010 enger wurde, schuf das die Marktsituation, um diese Pläne doch noch zu verwirklichen.

nw-32aDrei Artikel, die ich für eine Ausgabe der Zeitschrift Adlershof Special und deren Sonderbeilage »Kluges Wohnen« geschrieben habe, widmen sich den neuen Wohnungsbauplänen und einer geplanten Erweiterung des Areals auf ehemaligen Bahnflächen.

Auftraggeber

  • Adlershof Projekt GmbH

Meine Leistungen

  • Text

Partner

  • Brille & Bauch Agentur für Kommunikation (Layout und Prokeltleitung)

»Was will der Preuße hier?« – Fachartikel im Deutschen Architektenblatt

nw-30Auffallend oft reüssieren Berliner Büros seit einigen Jahren bei nationalen wie internationalen Wettbewerben zur Landschaftsarchitektur. Noch auffälliger ist die Berliner Dominanz, wenn es um Gartenschauen geht. Im Auftrag des Deutschen Architektenblattes habe ich der Frage nachgespürt, woran das liegt. Resultat ist ein fünfseitiger Artikel, der im Mai 2013 im Mantelteil des Themenhefts Landschaft erschienen ist.

Dafür habe ich mit Landschaftsarchitekten aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Bayern gesprochen – darunter Till Rehwaldt, Tilmann Latz und Reiner Caro (Topotek 1) –, aber auch mit Auftraggebern und Standesvertretern. Das Ergebnis kann man mittlerweile auch online nachlesen: hier.

Auftraggeber

  • Redaktion Deutsches Architektenblatt / corps. Verlag

Meine Leistungen

  • Recherche
  • Text

Beiträge zum Deutschen Architektenblatt

Das Deutsche Architektenblatt (DAB) ist – als offizielles Organ der Bundesarchitektenkammer und der
16 Länderkammern – das Pflichblatt aller Architekten, Stadt- und Freiraumplaner in Deutschland. Für die Ausgabe Ost mit dem Regionalteil Berlin habe ich – im Auftrag der Architektenkammer Berlin – in den letzten Jahren häufig Artikel geliefert.

Auftraggeber

  • Architektenkammer Berlin

Meine Leistungen

  • Text

Projektpartner

  • Geschäftsstelle der Architektenkammer Berlin (Redaktion & Satz)
  • corps. Corporate Publishing Services (Verlag)

Essay »Ikonen des chinesischen Jahrhunderts«

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 erschien dieser Essay über neue Sportbauten in China. Im Mittelpunkt stehen das Nationalstadion in Bejing von Herzog & de Meuron und die Schwimmhalle von PTW/Arup.

Geschrieben habe ich den Text für Heft 8 des polnischen Magazins VOX Design, das sich mit Fragen und Trends in Design, Architektur und Interiors beschäftigte.

Auftraggeber

  • Redaktion Vox Design, Warschau

Meine Leistungen

  • Text

Partner

  • Anna Krenz/Vox Design (Bildredaktion)
  • Pawel Pedziszczak (Editorial Design, Layout)

Reportage »Der Charme der Patina«

Für das Special Berlin-Brandenburg der Zeitschrift »Immobilien Manager« lieferte ich eine Reportage über die Umnutzung denkmalgeschützter Bauten in Berlin.

Der Artikel fokussiert auf zwei Entwicklungen: Zum einen auf die Nutzung ehemaliger Bauten der Stromversorgung durch IT- und Kreativbetriebe – siehe etwa das bekannte Beispiel »ewerk« -, zum anderen auf den Trend, endlich auch die Bauten der 1950er und 1960er als architektonische Juwelen zu entdecken.

Im Text genannte Beispiele dafür sind das sorgsam sanierte Haus des Lehrers mit der Halle des Berliner Congress Center, der zum Burger King umgebaute Berlin-Pavillon im Hansaviertel und das ehemalige Staatsratsgebäude, das heute die European School of Management & Technology nutzt.

Auftraggeber

  • Redaktion Immobilien Manager

Meine Leistungen

  • Text
  • Bildrecherche

Essay über Berlins Räume der Macht

Für das Politmagazin »Cicero« entstand dieser kurze Essay über die Bundesbauten in Berlin und die Art, wie sich diese im Stadtbild Raum verschaffen. Die meisten der Bundesbauten halten Besucher raffiniert auf Abstand, ziehen manchmal klare, manchmal unauffälligere Grenzen zwischen »denen da draußen« und »denen da drinnen«. Dennoch vermitteln sie den Eindruck von Transparenz und Teilhabe.

Der Essay zeigt an verschiedenen Beispielen – darunter dem Kanzlergarten, dem Reichstag oder dem Jakob-Kaiser-Haus – wie diese sich selbst verbergenden Grenzziehungen aussehen. Die Lösungen reichen von zwar völlig getrennten, aber ineinander verschachtelten Raumsequenzen bis zum guten alten Ha-Ha englischer Parks.

Auftraggeber

  • Redaktion Cicero

Meine Leistungen

  • Text

Partner

  • Natascha Meuser (Illustrationen)