Geschlechtergerechte Sprache

Seminare und Workshops zum Thema Gendering und geschlechtergerechte Sprache sind bislang eine kaum bestrittene Frauendomäne. Warum eigentlich?

genderingEs ist ein äußerst aktuelles, spannendes Thema – und ein schwieriges dazu. Noch sind es vor allem Verwaltungen und große Konzerne, die sich damit beschäftigen – so manche eher aus schlechtem Gewissen und gezwungenermaßen, denn aus Überzeugung. Wie lässt sich eine Sprache, die den Normalfall immer als männlich ansieht, überlisten? Muss man das? Geht das überhaupt?

Oder muss sich erst das Denken ändern, ehe die Sprache nachziehen kann? Die Wahrheit ist: Das Denken hat sich schon geändert, oder ist zumindest dabei. Jetzt muss die Sprache folgen – auf unbekanntes Terrain. Das hat derzeit viele schräge Blüten im Extremen, aber auch Halbherzigkeiten zur Folge. Mit einem angehängten „Innen“ ist es sicher nicht getan. Aber Sternchen als Endung oder Unterstriche helfen auch nicht weiter, wenn einem die Sprache am Herzen liegt.

Mein Ziel ist es, für meine Kundinnen und Kunden einen eigenständigen Weg zwischen den Extremen zu finden. Das tue ich bislang vor allem in Form von Textüberarbeitungen, Lektoratjobs und Manöverkritik an Gendering-Handbüchern, die andere erarbeitet haben. Viele greifen tatsächlich zu kurz, indem sie sich mit Ungefährheiten durchmogeln.

Dabei lässt sich die Aufgabe durchaus strukturiert angehen: Es gibt semantische Diskriminierungen (wie Milchmädchenrechnung und Kavaliersdelikt) und es gibt grammatikalische. Die einen kann man als Bad Practice Liste sammeln, die anderen systematisch benennen. Damit kann man das Feld abstecken – und dann entscheiden, was man ändern will. Und was nicht.

Meine Leistungen

  • Textlektorate
  • Workshops
  • Entwicklung von Regeln
  • Individualisierte Handbücher

Corporate Wording und Corporate Correspondence

Wie sich ein Unternehmen äußert, ist zentraler Teil der Unternehmenskultur. Das macht jeden Text und jeden Brief zur Visitenkarte.

Unterschiedlichste Unternehmen und Organisationen haben mich deshalb in den letzten Jahren damit beauftragt, ihre Korrespondenz auf den Prüfstand zu stellen: Vertriebe und Verwaltungen, Interessensvertretungen und private Dienstleister. Meist in Workshops mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich klare Regeln für Wortwahl, Stil und Schreibweisen in ihren Printveröffentlichungen oder in ihrer Brief- und E-Mail-Korrespondenz erarbeitet.

Geschäftsbriefe folgen heute anderen Regeln als noch vor einigen Jahren. Verwaltungen können sich ein Kanzleideutsch, das den Empfänger auf Abstand hält, nicht mehr leisten. Es führt zu Unverständnis, Fragen, Anrufen und damit zu mehr Arbeit für die Mitarbeiter. Dienstleister müssen die richtige Balance zwischen Knappheit und Verbindlichkeit finden. Zudem zeigt jedes Unternehmen eigene, unverwechselbare Stärken und Schwächen in seiner Korrespondenz, mit und an denen man arbeiten muss.

Das Ergebnis habe ich – je nach Bedarf – in Schulungen und Coachings vermittelt und eingeübt, aber auch in Handbüchern, Textbaustein- und Best Practice-Sammlungen festgehalten. So entstanden praxisnahe Leitfäden für die tägliche Arbeit, die die Korrespondenz und damit den Auftritt des Auftraggebers auf eine neue, zeitgemäße Stufe heben.

Auftraggeber

  • (Auskunft auf Anfrage)

Meine Leistungen

  • Ist-Analysen
  • Konzept
  • Workshops
  • Coaching und Schulungen
  • Best Practice-Dokumentationen
  • Individuelle Handbücher & Leitfäden

Vortrag »Gelungenes Briefing, gelungener Auftrag«

nw-24Für das Weiterbildungsprogramm »Design & Company« buchte mich das Internationale Designzentrum Berlin als Referent. Die Vorträge der Reihe sollten den Zuhörerinnen und Zuhörern einen schnellen Einstieg in unternehmerische Themen ermöglichen. Das Programm ist eine Initiative der Berliner Kulturverwaltung, um Fortbildungsangebote in Kreativberufen zu unterstützen. Es läuft bis 2015 und wird im Programm »Qualifizierung Kulturwirtschaft« aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mein Vortrag baute auf meinem Buch zum Thema auf. Gehalten im April 2011 war er der erste, der in der ehemaligen VIP-Lounge des GAT-Bereichs am Flughafen Tempelhof stattfand. GAT steht für General Aviation Terminal, also den ehemaligen Abfertigungsbereich für den Geschäfts-, Charter- und Taxiflugverkehr und den Helikopterservice. (Das IDZ war kaum einen Monat vorher in das denkmalgeschützte Flughafengebäude gezogen.)

Mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war mein Vortrag immerhin die am zweitbesten besuchte Veranstaltung der Reihe im Jahr 2011. Geschlagen hat mich nur – wer verstünde das nicht? – das Thema Akquisition.

Auftraggeber

  • IDZ Internationales Design Zentrum Berlin

Meine Leistungen

  • Vortrag

Ghostwriting

Vorworte, Grußworte und Editorials für Broschüren, die wir betreuen; Ansprachen, Reden und Vortragsmanuskripte für die Vorstandsebene – es gibt viele Gründe, weshalb ich bisweilen Dinge schreibe, die am Ende nicht unter meinem Namen erscheinen.

Dazu gehören auch Fachartikel, die ich für einige meiner Auftraggeber verfasse. Diese Texte bewegen sich meist an der Grenze zum Lektorat: Die Inhalte kommen vom Fachmann, die mediengerechte Struktur und Formulierung von mir.

Da Diskretion Ehrensache ist, bitte ich um Verständnis, wenn Sie keine einzelnen Projekte aus diesem Leistungsbereich auf dieser Website finden.

Auftraggeber

  • Verschiedene

Meine Leistungen

  • Grußworte
  • Vorworte
  • Editorials
  • Reden
  • Ausarbeiten
  • Überarbeiten
  • Lektorieren

Impulsreferat »Öffentlichkeitsarbeit für Stadtplanung und Stadtentwicklung«

Welche Chancen hat eine hochspezialisierte Fachdisziplin wie die moderne Stadtplanung, sich einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen? Welche Aufmerksamkeit kann man erzielen? Welche Instrumente eignen sich dafür? Wie weit muss – und wieweit darf – für eine Vermittlung an die breite Öffentlichkeit die inhaltliche Tiefe reduziert werden?

Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt eines Fachreferats auf einer Vorstandstagung, zu dem mich der Stadtplanerverband SRL eingeladen hat.  Mein Vortrag behandelte das weite Themenfeld in seinen Kernpunkten, und obwohl er sicher auch unbequeme Wahrheiten enthielt, schloss sich eine offene, sachliche, fruchtbare und auch für mich als Referenten höchst spannende Diskussion an.

An dieser Stelle deshalb noch einmal: Ein Dank an die Zuhörenden!

Auftraggeberin

  • SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.

Meine Leistungen

  • Vortrag

Texte fürs KaDeWe

Editorials für Kataloge, Eindrucke für den Kassenbon, Text für Kundenkarte oder Aufsteller, das Wording der Etageninfos, Anzeigen, Poster- und Plakatkampagnen, Einladungskarten, Mailings, Grußworte, Durchsagen, Pressemeldungen, Kampagnenclaims und Weihnachtsmottos – meine Arbeit für die Kaufhauslegende KaDeWe deckte über Jahre die ganze Bandbreite werblicher Textarbeit ab.

Der Korrespondenz-Knigge – Neuer Stil und Wording für die Kundenpost
Für die laufende Korrespondenz mit Kunden und Geschäftspartner habe ich mit den Mitarbeiterinnen im Service in einigen Workshops Grundregeln für einen zeitgemäßen Sprach- und Schreibstil entwickelt und in einem ‚Korrespondenz-Knigge‘ dokumentiert.

Auftraggeber

  • KaDeWe – Kaufhaus des Westens

Meine Leistungen

  • Text
  • Konzept
  • Coaching

Partner

  • Fürcho GmbH (Grafik)
  • XiX – Gesellschaft für X-beliebige Werbung (Grafik)

Handbuch Briefing (2. Aufl.)

Für die zweite Auflage habe ich das Handbuch Briefing 2006 auf Anregung des Verlags um ein Kapitel zur Finanzplanung von Kommunikationsprojekten erweitert.

Statt einer Inhaltsangabe hier einige Stimmen von Lesern, Kollegen und aus den Medien zum Buch:

»Ein überfälliges Buch, nicht nur für Multimediaprojekte …« (Projekt Magazin)

»Die Autoren vermitteln die theoretischen und praktischen Grundlagen und bereiten das Handwerkszeug strukturiert auf.« (absatzwirtschaft)

»Effiziente Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister.«
(Capital, Empfehlung als Management-Bestseller)

»Empfehlung: Ein sehr umfangreiches, praxisorientiertes Buch, das sowohl Briefing-Greenhorns als auch Profis einige Kniffe vermittelt.« (pressesprecher)

»Wer die Zusammenarbeit mit einer Agentur gründlich und systematisch planen möchte oder muss, sollte mehr als einen Blick in dieses Handbuch werfen.« (fundraising.de)

»Super gut recherchiert und locker geschrieben.« (Michael Rösch, wir Design)

»Anschaulich, handfest, uneitel. Und: Notwendig. Für alle, die ernsthaft interessiert sind an einem besseren kreativen Produkt.« (Christian Mommertz, Jung von Matt)

»Speziell Auftraggebern der Kommunikationsbranche dürfte das Buch äußerst nützliche Dienste erweisen. Alle relevanten Bereiche werden von den Autoren sorgfältig erläutert und sind mit anschaulichen Fallbeispielen und Checklisten gespickt. Daher empfehlen wir dieses praxisbezogene Werk allen Verantwortlichen, die Werbe-, Marketing- und PR-Aufträge vergeben.« (Rolf Dobelli, getabstract.de)

Meine Leistungen

  • Konzept
  • Text

Partner

  • Schaeffer Poeschel (Verlag)
  • Stefan Beuttler (Co-Autor)
  • Pawel Wrobel (Infografik)

Handbuch Briefing bestellen


Seminar Briefing

Im Rahmen des Fortbildungs- und Seminarprogramms der Architektenkammer habe ich ein eintägiges Seminar mit dem Titel »Briefing – Klare Aufgabe, klares Ergebnis« geleitet.

Es hat mir ebenso viel Vergnügen gemacht wie den Teilnehmern, die in der Evaluation der Veranstaltung durchweg gute Noten gaben. Danke!

Übrigens: Im Seminarprogramm hat man mich kurzerhand zum »Dipl.-Kom.« gemacht. Selbst wenn’s den geben sollte: das bin ich nicht. Wenn schon akademischer Grad, müsste da »Louis Back, M.A.« stehen. Aber das ist ein lässliches und – bei einer Berufskammer, die um ihre Diplom-Studiengänge kämpft – durchaus verständliches Versehen.

Meine Leistung

  • Konzept und Leitung des Seminars

Partner

  • Architektenkammer Berlin (Veranstalter)